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Entwicklungszusammenarbeit hautnah
- Mamta und Shrikant in Hamburg -

"Entwicklungszusammenarbeit und Freiwilligendienste"

Entwicklungszusammenarbeit hautnah Am 28. Mai 2009 hatten Mitglieder und Freunde der DIZ Nord Gelegenheit, von Mamta Walde und Shrikant Bhalerao mehr darüber zu erfahren, was Entwicklungszusammenarbeit konkret bedeutet. Mamta, die als Krankenschwester den "Slum" (Low Income Colony) "Saraswatinagar" in Nagpur betreut, berichtete von ihrer alltäglichen Arbeit und den verschiedenen Angeboten des Ecumenical Sangam. Sichtlich stolz erzählte sie von ihren Erfolgen bei der Organisation und Durchführung von regelmäßigen "health camps" und erläuterte diese Anhand von Bildern. Auch ihre Ratschläge zur Familienplanung werden mittlerweile gut angenommen. Durch die Ausbildung von Nähschülerinnen wird jungen Mädchen in dem Gebiet eine Zukunftsperspektive geboten.

Entwicklungszusammenarbeit hautnahBesonders spannend war für die Zuhörer/innen jedoch, einen Einblick in die ganz alltäglichen Arbeitsabläufe und in das Leben in einem "Slum" zu erhalten. Diese illustrierte Mamta mit selbst erstellten Zeichnungen von ihrem Arbeitsgebiet und einer "typischen" Hütte in einem "Slum". Ihr Beitrag in Hindi wurde von Luise Schulz übersetzt.

Entwicklungszusammenarbeit hautnahUm Perspektive und ganz alltägliche Probleme und Erfolge ging es dann auch in Shrikants Vortrag. Er erläuterte zunächst die Organisation des Sangam und dessen Angebote zur Aus- und Weiterbildung, Gesundheitsversorgung und Beratung. Junge Männer und Frauen erhalten die Möglichkeit, durch die Teilnahme an einem der Kurse des Sangam der saisonalen und gering entlohnten Feldarbeit zu entkommen. Er beklagte allerdings das geringe Engagement vieler junger Männer, ihre berufliche Stellung verbessern zu wollen. Positive Beispiele wusste aber auch er zu berichten.

Die verschiedenen Formen der Unterstützung, die der Sangam als unabhängige Organisation erhält, und besonders der Ideenaustausch zwischen DIZ und Sangam spielten dabei eine Rolle. Zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses werden mit Workcamps erste Grundlagen gelegt, während drei- bis sechsmonatige Freiwilligendienste einen intensiveren Einblick in die Lebensweise auf dem Land ermöglichen. Entwicklungszusammenarbeit hautnah