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Info / Die Arbeit in Indien / Nachhaltigkeit

Die Arbeit in Indien: Nachhaltigkeit

Wir wollen den bisher Unterprivilegierten auf die eigenen Beine helfen - und wir vermeiden, dass sie abhängig werden von der Hilfe aus Deutschland. Daher verwirklichen wir Projekte, mit denen unser Partner eigenes Geld verdienen kann und die langfristig für die Armen wirken
Das Gästehaus und Konferenzzentrum, der "Regenbogen"
Besonders wichtig für den indischen Sangam ist das Gästehaus und Konferenzzentrum, der "Regenbogen". Die Organisation kann hier bis zu 21 Gäste beherbergen und mit dem Vermieten von Zimmern, von einem Saal und von Konferenzräumen Geld einnehmen: Das deckt einen Teil der laufenden Kosten des Projektes ab und macht unseren indischen Partner langfristig unabhängig von Spenden aus Europa.

Auch das Sangam-Büro ist im Regenbogen untergebracht.
Hier arbeiten die indischen Angestellten und empfangen Gäste und Interessenten, sowohl aus Deutschland und England als auch aus Indien.

Teil des Regenbogens ist außerdem die Ausbildung von jungen Dorfgesundheitshelferinnen zur Krankenschwester: Junge Frauen aus den Dörfern leben im Gästehaus, werden in Nagpurer Kliniken fortgebildet und erhalten theoretischen Unterricht sowie Englischkurse wiederum im Regenbogen.
Die Farm des Sangam
Auf der Farm des Sangam bauen die Bauern Weizen, Gemüse, Kichererbsen und Reis an, außerdem gibt es eine Orangen- und eine Zitronenplantage. Früchte und Getreide werden auf dem Markt und bei öffentlichen Abnahmestellen verkauft, die Erträge fließen zurück ins Projekt.

Neu in dem Gebiet rund um Nagpur ist die Seidenraupenzucht, die ebenfalls auf der Farm betrieben wird. Die Seidenraupenzucht wird von staatlicher Seite unterstützt, die Arbeiter des Sangam bekommen Anleitung und Informationen etwa vom Landwirtschaftsministerium. Wenn die Seidenraupenzucht erfolgreich läuft, plant der Ecumenical Sangam, sie auch auf weitere Dörfer auszudehnen: Sie bietet eine neue Einnahmequelle für die Dorfbewohner.