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Info / Die
Arbeit in Indien / Medizinische Hilfe
Die Arbeit in Indien: Medizinische Hilfe
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Krankenschwestern
Die
medizinische Hilfe des Ecumenical Sangam ist vielfältig: Im Dorfkrankenhaus
in Bamhani arbeiten zwei festangestellte Krankenschwestern.
Sie fahren täglich zusammen mit einem Sozialarbeiter in ein oder zwei
der 35 Dörfer und betreuen dort die Kranken, versorgen sie mit Medikamenten
und besuchen die Schwangeren und Neugeborenen. In zwei Slums der Stadt
Nagpur arbeiten zwei weitere Krankenschwestern und Hebammen. Sechs
Tage in der Woche sind sie für die Kranken da und machen Hausbesuche.
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Dorfgesundheitshelferinnen / Barfußärztinnen
Zusammen
mit dem früheren Geschäftsführer des Ecumenical Sangam, dem Arzt Dr.
S.N. Mukerjee, bilden die beiden Dorf-Krankenschwestern die Dorfgesundheitshelferinnen
(Barfußärztinnen) aus. Die Dorfgesundheitshelferinnen sind Frauen
aus den Dörfern, die das Vertrauen ihrer Nachbarn genießen. Sie lernen,
Erste Hilfe zu leisten und die wichtigsten Krankheiten zu erkennen,
sie sind die Kontaktpersonen für das Sangam-Team und informieren,
wenn ein Dorfbewohner ins Krankenhaus muss. Sie halten Vorträge, um
den Dorfbewohnern die Grundregeln der Hygiene oder Kenntnisse über
gesunde Ernährung zu erklären. Außerdem lernen sie, staatliche Fördermittel
für die Ärmsten zu beantragen. Für die Dorfgesundheitshelferinnen
ist ihre Position ein Schritt zur Unabhängigkeit, denn natürlich erhalten
auch sie Geld vom Sangam für ihre Arbeit. Ein erwünschter Nebeneffekt
ist die Anerkennung und neue Rolle der Frau als Ratgebende, wodurch
ihre Stellung im Dorf gestärkt wird |
Diagnostic Camps
In
"Diagnostic Camps" werden Kinder geimpft und dringend notwendige medizinische
Untersuchungen durchgeführt. Beispielsweise wird mittels einfacher
Sehtests festgestellt, ob Augenoperationen notwendig sind, und Frauen
erhalten die nötige gynäkologische Versorgung. Dafür kann unser Partner
immer wieder Ärzte aus Nagpur gewinnen, die diese Arbeit ehrenamtlich
durchführen. |
Schulungen
Außerdem
bietet der Ecumenical Sangam Schulungen zu weiteren medizinischen
Themen wie Aufklärung und Familienplanung an. Aber auch soziale Themen
werden in Schulungen angesprochen, etwa die Mitgift, Alkohol oder
Rechte. Zudem bietet die Organisation Alphabetisierungskurse auch
für Erwachsene an, berät Kleinbauern, zum Beispiel nach Dürreperioden,
und initiiert Sparvereine und Selbsthilfegruppen, damit die Menschen
ihre eigenen Interessen besser durchzusetzen lernen. |
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